Studie ebnet Weg für die Förderung der Basler Kreativwirtschaft
Eine neue, vom Amt für Wirtschaft und Arbeit in Auftrag gegebene Studie weist nach, dass die Basler Kreativwirtschaft in Teilbereichen bedeutende Stärken aufweist und die in diesem Wirtschaftszweig Tätigen den Standort Basel sowie ihre eigenen Zukunftsaussichten grundsätzlich positiv beurteilen.
Die Kreativwirtschaft ist eine der fünf Zielbranchen der baselstädtischen Wirtschaftspolitik. Die Studie bildet – zusammen mit dem Legislaturplan 09-13 und der bestehenden Strategie des Regierungsrates im Bereich der Wirtschaftsförderung und -entwicklung – die inhaltliche Vorgabe für das kantonale Engagement bei der Förderung der Kreativwirtschaft.
Die Branche umfasst – verteilt über 13 Teilmärkte – diejenigen Basler Kultur- und Kreativunternehmen, die überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen und kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.
Insgesamt arbeiteten 2008 in rund 1'800 Arbeitsstätten 11'300 Beschäftigte in der baselstädtischen Kreativwirtschaft, was 7.1% aller Beschäftigten und 16.7% der Betriebsstätten des Kantons ausmacht.
Handlungsbedarf besteht aus Sicht der Akteure vor allem bei der Schaffung von geistigen und räumlichen Freiräumen, beim Marktzugang und bei der Verbesserung der Wertschätzung für die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Kreativwirtschaft. Die Studie ist eine wichtige Grundlage für die gezielte Förderung dieser Branche in den kommenden Jahren.
Die Studie kann unter awa@bs.ch bezogen werden. Sie kostet CHF 40.- inkl. Versandkosten.
