Öffentliche und private Schulen

In der Schweiz gibt es kein einheitliches Bildungssystem, da die Kantone selbst für die Schulen verantwortlich sind. Die Schulen in Basel arbeiten im Interesse der Kinder und Jugendlichen. Die Eltern werden aktiv einbezogen. Auch mit Gewerbe und Industrie pflegen die Schulen regen Kontakt, denn die Hälfte aller Jugendlichen absolviert eine Berufslehre in einem Betrieb. So sieht das Schulsystem in Basel aus:

Kindergarten: 2 Jahre

Die Kinder treten spätestens mit fünf Jahren in den obligatorischen zweijährigen Kindergarten ein. Die rund 130 öffentlichen Kindergärten sind in Blockzeiten (Montag bis Freitag, 8-12 Uhr plus ein Nachmittag von 14-16 Uhr) organisiert. Die Schulleitung achtet darauf, dass jedes Kind einen Kindergarten im Quartier besuchen kann, so dass es den Weg bequem zu Fuss, allein oder zusammen mit anderen Kindern, gehen kann. In jedem Quartier gibt es Angebote für die Betreuung der Kinder ausserhalb der Unterrichtszeit. Mehr Informationen hier.

Primarschule: 4 Jahre

Nach dem Kindergarten treten die Kinder in die vierjährige Primarschule über. Der Unterricht findet in Blockzeiten statt. In jedem Quartier gibt es Angebote für die Betreuung der Kinder ausserhalb der Unterrichtszeit. Die Kinder werden einem Schulhaus im Wohnquartier eingeteilt, so dass sie den Weg bequem allein zu Fuss gehen können. In jedem Quartier gibt es Angebote für die Betreuung der Kinder ausserhalb der Unterrichtszeit. Mehr Informationen hier.

Orientierungsschule: 3 Jahre

Nach der Primarschule folgen drei Jahre Orientierungsschule, wo in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik in der 3. Klasse Niveauunterricht stattfindet. In jedem Quartier gibt es Angebote für die Betreuung der Kinder ausserhalb der Unterrichtszeit. Mehr Informationen hier.

Weiterbildungsschule (2 Jahre) oder Gymnasium (5 Jahre)

Von der Orientierungsschule wechselt ein Teil der Jugendlichen in die Weiterbildungsschule (WBS), wo in zwei Leistungszügen (A- und E-Zug) unterrichtet wird. Die übrigen Jugendlichen starten mit dem Gymnasium, das fünf Jahre dauert und mit der Maturität abgeschlossen wird.

Mehr Informationen zur Weiterbildungsschule.

Mehr Informationen zum Gymnasium.

In Basel-Stadt und in den drei angrenzenden Kantonen Aargau, Basel-Landschaft und Solothurn wird geplant, die Schulsysteme zu vereinheitlichen. Erste Umsetzungsschritte sind frühestens 2011 zu erwarten. Weitere Informationen hier.

Fachmaturitätsschule

Nach dem elften Schuljahr (inkl. Kindergarten) steht den Jugendlichen die Fachmaturitätsschule (FMS) offen. Die Schülerinnen und Schüler wählen eine von sechs berufsfeldspezifischen Fachrichtungn. Ein Fachmittelschulabschluss berechtigt zum Studium an einer Höheren Fachschule und eine Fachmaturität zum Studium an einer Fachhochschule.

Berufsbildung

Nach der elfjährigen obligatorischen Schulzeit (inkl. Kindergarten) führt die Berufslehre zu einem eidgen. Berufsattest (EBA, zwei Jahre) oder einem eidgen. Fähigkeitszeugnis (EFZ, drei bis vier Jahre) für viele technische, kaufmännische, pflegerische oder kreative Berufe. Während der Lehre arbeiten und lernen die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsbetrieb und besuchen an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsfachschule. Die Lehre kann mit einer Berufsmaturität abgeschlossen werden, die den Weg an die Fachhochschulen öffnet. Über einen Passerellen-Lehrgang kann im Anschluss an die Berufsmaturität auch der Zugang zur Universität erreicht werden.

Berufsbildung kann auch in einer Vollzeitschule erfolgen: Die Handelsmittelschule (HMS) bereitet auf verschiedene kaufmännische Berufe vor, die Informatikmittelschule (IMS) auf den Beruf des Informatikers/der Informatikerin und die Ausbildung Gestalter/Gestalterin an der Schule für Gestaltung (SfG) auf gestalterische Berufe. Die Ausbildungen schliessen mit einem eidgen. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Es besteht auch die Möglichkeit, die Berufsmaturität zu erwerben.

Schulferien

Zwölf Wochen Schulferien sind über das Jahr verteilt: sechs Wochen Ferien im Sommer, von Juli bis Mitte August; zwei in der ersten Oktoberhälfte, eine bis zwei um die Weihnachts- und Neujahrszeit, zwei im Winter (Februar/März) sowie zehn Tage im Frühjahr um die Osterzeit. Zudem finden je nach Schulstufe einwöchige Ferienlager und Skilager statt.

Privatschulen

Wer das unentgeltliche öffentliche Schulwesen nicht nutzen möchte, kann sich in der Region Basel für Privatschulen verschiedenster pädagogischer Ausrichtungen entscheiden. Dazu gehören unter anderen die englischsprachigen internationalen Schulen in Basel und Umgebung sowie die Rudolf Steinerschule. Sie decken alle Schulstufen ab. Die Maturität ist nach eidgenössischer Regelung abzulegen:

Freies Gymnasium
Minerva Schulen
Rudolf Steiner Schulen
Interessensgemeinschaft Basler Privatschulen
SIS Swiss International School
ipso – Haus des Lernens



Im Weiteren bietet eine Vielzahl von privaten Schulen Sprach-, Informatik- und Handelskurse an.

Bénédict-Schule Basel
Berlitz Sprachschule
NSH Bildungszentrum Basel

«Meine Weiterbildung an der Schule für Gestaltung war für mich eine wirkliche Bereicherung. Ich konnte mich beruflich ganz neu orientieren. Das Leben in Basel hat mir so gut gefallen, dass ich hier geblieben bin.»

Ute Drewes, Deutsche, selbständige Grafikerin


Wetter

Aktuelles Wetter

Fr Freitag 12. März 2010 12.3 wechselnd bewölkt -2°

Prognose für die nächsten Tage

Sa Samstag 13. März 2010 13.3 ziemlich sonnig -3° |
So Sonntag 14. März 2010 14.3 ziemlich sonnig -1° |
Mo Montag 15. März 2010 15.3 bewölkt, einige Regenschauer |
Di Dienstag 16. März 2010 16.3 Aufhellungen, einzelne Regenschauer |
Mi Mittwoch 17. März 2010 17.3 ziemlich sonnig | 11°

Quelle: MeteoSchweiz