Marksteine aus 550 Jahren
1460 Eröffnung der Universität Basel, gegründet auf Betreiben des Basler Rats und von Papst Pius II. privilegiert. Die Universität besteht aus der Theologischen, Juristischen, Medizinischen und der Artisten-Fakultät. Letztere soll die Studierenden auf das Studium an den drei «oberen» Fakultäten vorbereiten.
1560 Einweihung der neuen Bibliothek (sogenanntes Brabeuterium) am Rheinsprung
1622 Schaffung der Universitätsbibliothek aus vorhandenen Beständen der Universität sowie der aufgelösten Klöster
1658 Der erste Lehrstuhl für Geschichte wird geschaffen.
1661 Die Stadt kauft zuhanden der Universität das Amerbachkabinett und schafft damit die Voraussetzung für das erste öffentlich-städtische Museum.
1818 Mit dem neuen Universitätsgesetz verliert die Universität ihre letzten Privilegien und wird ganz dem Staat unterstellt.
1835 Gründung der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft zur Unterstützung der Universität
1890 Einführung des Frauenstudiums. Emilie Frey beginnt ihr Medizinstudium, das sie 1896 mit dem Doktorexamen abschliessen wird.
1918 Gründung der Studentenschaft als offizielles Vertretungsorgan
1919 Gründung der Volkshochschule
1928 Erste Habilitation einer Frau: Elsa Mahler wird Privatdozentin in Slawistik. Ihre Nachfolgerin Hildegard Schroeder wird 1964 erste Ordinaria.
1937 Neues Universitätsgesetz: Aus der Philosophischen Fakultät, der ehemaligen Artistenfakultät, gliedert sich die Philosophisch-naturwissenschaftliche Fakultät aus.
1939 Das neue Kollegiengebäude am Petersplatz wird eröffnet.
1950 Der Chemiker Tadeus Reichstein erhält den Nobelpreis.
1971 Eröffnung des Biozentrums
1974 Gesetzesgrundlage für Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus)
1978 Der Mikrobiologe Werner Arber erhält den Nobelpreis.
1979 Gründung der Seniorenuniversität
1988 Die Regenz setzt eine Kommission «Frauen an der Universität» ein; in der Folge werden Ziele fur Mindestquoten formuliert.
1989 Gründungsmitglied des Oberrheinischen Universitätsverbunds EUCOR
1994 Vertrag zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft über die Beteiligung des Landkantons an der Universität Basel (Universitätsvertrag)
1996 Autonomie der Universität: Sie wird aus der basel-städtischen Verwaltung ausgegliedert und in die Selbstverwaltung entlassen
1997 Gründung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2000 Das 1999 im Rahmen der EU beschlossene «Bologna»-Studiensystem wird schrittweise umgesetzt. Die Universität Basel hat auf WS 2006/07 als erste Volluniversität der Schweiz die Reform umgesetzt. Eröffnung des Pharmazentrums
2003 Gründung der Fakultät für Psychologie. Seither ist die Universität Basel in sieben Fakultäten untergliedert: Die Theologische Fakultät, die Juristische Fakultät, die Medizinische Fakultät, die Philosophisch-historische Fakultät, die Philosophisch-naturwissenschaftliche Fakultät, die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und die Fakultät für Psychologie.
2004 Gründung der Kinder-Uni
2007 Der Souverän des Kantons Basel-Landschaft stimmt dem Staatsvertrag klar zu: Baselland wird Mitträger der Universität Basel und diese die erste Universität, die zwei Kantone partnerschaftlich tragen.
2010 Die Universität begeht mit einem Ganzjahresprogramm die 550-Jahr-Feier.
