Exposition spéciale

28.05.2012Aleksandra Domanovic
 
 
Monumentalität und Nationale Identität auch über Landesgrenzen hinaus spielen eine bedeutende Rolle in der Arbeit Aleksandra Domanovic , die sich zum großen Teil im Internet ansiedelt und dies auch thematisiert. From yu to me, der Titel der Ausstellung Domanovic in der Kunsthalle Basel beschreibt die Auflösung des ehemaligen Jugoslawischen Staates. Die Abschaltung der internationalen, länderspezifischen Top-Level Domäne .yu (die internationale Internet-Länderkennung Jugoslawiens) 2010 kann als letzter Schritt der symbolischen Eliminierung des Jugoslawischen Staates gesehen werden. Die nationale Identität wird aus dem Internet verbannt und neue Identitäten entstehen. Die Teilstaaten werden souverän und bekommen ihre eigene Präsenz innerhalb der Online-Welt. Montenegro wird mit der .me-Domain registriert und so auch virtuell als Staat neu begründet. Domanovic nimmt wiederholt Bezug zu dieser politischen Dimension des Internets im Zusammenhang mit der Geschichte Jugoslawiens.

Darüber hinaus beschäftigt sie sich auch mit den weniger direkten Auswirkungen der Auflösung des Jugoslawischen Staates. Sie arbeitet mit Artefakten, die grenzübergreifend in allen Teilen der ehemaligen Republik gleichermaßen zu finden sind. Diese spielen eine wichtige Rolle in der kollektiven Erinnerung an den Staat und sind ein Phänomen innerhalb dieses politischen Gefüges. Domanovic Haltung bleibt jedoch stets eine unpolitische, subjektive, von Erinnerungen an ihre Kindheit geprägte. 1981 im ehemaligen Jugoslawien geboren, zog Aleksandra Domanovic nach ihrem Studium in Ljubljana und Wien nach Berlin, wo sie lebt und arbeitet. Ein Besuch ihrer Website aleksandradomanovic.com ist jedoch hinsichtlich der Distribution von Informationen, Referenzen und kritischen Auseinandersetzungen weitaus lohnenswerter und informativer als der ihres Berliner Ateliers. Domanovic bedient sich als Künstlerin nämlich vor allem der digitalen Medien, die sie für ihre Arbeit zitiert, verändert und archiviert. Der mit drei Kollegen betriebene, bilddominierte Blog vvork.com ist nur ein Beispiel dafür, wie sich Domanovic als Vermittlerin positioniert und dieses digitale Archiv von Kunstwerken als visuelles Material nutzt.

In der Ausstellung Domanovic sind neue Werke neben Weiterentwicklungen bisheriger Arbeiten zu sehen. Die paper-stacks sind gestapelte A4 oder A3 Papier-Stelen, die, nur am Rand bedruckt, je eine die Skulptur umlaufende Fotografie zeigen. Die Frage nach Monumentalität spielt für die paper-stacks ebenso eine Rolle wie die Frage der plastischen Sichtbarmachung von Inhalten aus dem Internet. Mit den stacks bearbeitet Domanovic unterschiedliche Sachverhalte, die sich kategorisieren lassen. Es ist wichtiger Bestandteil der Arbeit, dass eine spezifische Stele einer Gruppe nicht nur physisch in der Ausstellung präsentiert wird, sondern auch im Internet heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Bilder von Hooligans bei Fußball-Turnieren werden ebenso thematisiert wie der Verfall des ehemaligen Hotels Marina Lu?ica an der kroatischen Küste. Diese können als Symbole des Prozesses der Auflösung des Staatengebildes Ex-Jugoslawiens interpretiert werden. Ein stack, der ein Bild des Nationalparks Plitvicer Seen zeigt, ein UNESCO-Weltnaturerbe, verstärkt den Bezug zu der Region und fungiert ebenso als persönliche Referenz. Domanovic war selbst in diesem Park, ein Jahr vor dem bewaffneten Zwischenfall 1991 bei den Plitvicer Seen, der als Auslöser des Kroatien-Krieges galt. Dennoch galt dieses Naturerbe als einer der größten Touristenattraktionen des ehemaligen Jugoslawiens und ist als dieses in der kollektiven Erinnerung verankert.

Mit der Video-Arbeit 19:30 bezieht sich Domanovic auf eine Gemeinschaftserfahrung der Bevölkerung Ex-Jugoslawiens. Um 19.30 Uhr wurden im Jugoslawischen Fernsehen landesweit die Nachrichten gesendet und zu diesem Zeitpunkt versammelte man sich im ganzen Land vor dem Fernseher, einem Ort des öffentlichen Lebens. 19:30 ist eine Zusammenstellung der musikalischen Intros der Nachrichtensendung und deren Veränderung im Laufe der Jahre. Gleichzeitig kombiniert Domanovic die Jingles mit in Auftrag gegebenen Remixen und verweist damit auf das Aufkommen der Techno-Kultur. Bei dieser handelt es sich um eine Musikrichtung, die national nicht zu verorten ist, sondern über Landesgrenzen hinweg eine ganze Jugendkultur begründet hat. Auf diese Weise hebt Domanovic hervor wie sich Gemeinschaftserfahrungen konstituieren und verändern können, vor allem mittels des Internets. Die Arbeit umspannt die Erinnerung von Momenten vor dem Fernseher bis hin zu denen von Partyabenden. Das Format von 19:30 funktioniert auf Parties, als Teil von DJ- und Video-Sets ebenso, wie als 2-Kanal-Video in Ausstellungen.

Kollektive Erfahrung spielt auch bei der Video-Arbeit Turbo Sculpture eine bedeutende Rolle. Figurative Skulpturen, die sich überall im ehemaligen Jugoslawien finden lassen und die Domanovic als Turbo Sculptures bezeichnet, stehen dabei im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu Kriegsdenkmälern nehmen diese öffentlichen Monumente keinen Bezug auf eine gemeinsame Geschichte eines spezifischen Ortes oder Ereignisses, sondern basieren auf einer gemeinsamen, modernen Kultur. Anstelle von Kriegshelden, die man als Persönlichkeiten in Monumenten hätte verewigen können, entschied man sich die Stars und fiktiven Helden westlicher Nationen in Bronzen und anderen Materialien zu verewigen. Bruce Lee, Johnny Depp, Rocky Balboa und andere Film-Charaktere oder Personen des öffentlichen Lebens wurden auf diese Weise zu monumentalen Symbolfiguren und Verkörperungen von Werten, mit denen man sich identifizieren sollte. Auch von Winnetou ist eine Skulptur in Planung, die im Plitvicer Seen Nationalpark aufgestellt werden soll, der in den 60er und 70er Jahren bekannter Produktionsort von Karl May Romanverfilmungen war oder als Set für Hollywood Produktionen diente. Populäre Orte und Ereignisse finden sich teilweise in verschiedenen Arbeiten wieder, wie eben der Nationalpark Plitvicer Seen, der als stack produziert wurde und in der Arbeit Turbo Sculpture vorkommt. Die sprachliche Anlehnung des Titels der Video-Arbeit an den Begriff Turbofolk, der Populärmusik in dieser Region, ist bei der Auseinandersetzung mit den Skulpturen Hinweis darauf, dass diese im Tumult politischer Auseinandersetzungen neutral blieben.

Turbofolk als regionale Populärmusik bestand letztendlich nicht nur aus Musik der eigenen Region, es vereinnahmte gleichzeitig auch Volksmusik aus Ländern des Mittleren Ostens und des Mittelmeerraums. In den frühen 1960er Jahren galten klassenlose und staatenlose Gesellschaften als Utopie der Bewegung der Blockfreien Staaten. So traten viele Länder des mittleren Ostens und Afrika, wie Marokko, Syrien oder Pakistan der Bewegung bei, um ihre Neutralität im damaligen Ost-West-Konflikt zu betonen.

Die Einladung der Marrakesch Biennale gab Anlass eine Arbeit zu schaffen, die die Geschichte Ex-Jugoslawiens in Beziehung zur Kultur und Tradition Marokkos setzt. In diesem Zusammenhang realisierte Domanovic eine Reihe von neuen Skulpturen mit einer spezifischen Oberfläche, einem für Marokko typischen Tadelakt-Kalkputz. Die Formensprache erinnert stark an die modernistische Formensprache der Monumente in Mittel- und Südeuropa, während die Oberfläche starke Bezüge zur marokkanischen Tradition aufweist. Dabei adaptiert sie die Form des Denkmals dreier in die Luft ragender Fäuste im Bubanj Memorial Park in Ni . von Ivan Sabolic? in Serbien, einmal als Wandrelief und als freistehendes Monument für die Marrakesch Biennale 2012. Ersteres präsentiert Domanovic in der Kunsthalle Basel mit rotem Tadelakt Putz überzogen neben einer neuen Arbeit, die Bogdan Bogdanovic Denkmal Partisanen-Nekropole in Prilep, Mazedonien aufgreift. Die Skulpturen erhalten durch die Verwendung dieser traditionellen Technik eine künstliche Patina und machen sie zu einem historisch anmutenden Monument. Die Skulpturen werden von einem überdimensionalen Portrait begleitet. Das Profil zeigt ein 3D-Rendering einer künstlich erzeugten, weiblichen Version des langjährigen Präsidenten Jugoslawiens Josip Broz Tito, der männlichen Verkörperung dieser Staatengemeinschaft. In jedem Klassenzimmer ihrer ehemaligen Schule hing in der damaligen Zeit ein Portrait des Präsidentenan der Stirnseite des Raumes. Die Ähnlichkeit einer ihrer ehemaligen Lehrerinnen mit der Darstellung Titos greift Domanovic auf, überträgt ein bestehendes Portrait in eine computergenerierte, weibliche Darstellung und zeigt sie als großformatiges Profil. Die bewusste Verwendung einer künstlich generierten Messing Oberfläche der Abbildung soll die starke Präsenz hervorheben, die Tito sowohl in Domanovic persönlicher Erinnerung einnimmt, wie auch die Gemeinschaftserfahrung der Bevölkerung auch noch nach Jahren der Auflösung Jugoslawiens prägt. So betont das Portrait noch einmal wichtige inhaltliche Bestandteile Domanovic Arbeiten.
MuseumKunsthalle Basel
Start01.04.2012
Ende28.05.2012
28.05.2012Latifa Echakhch & David Maljkovic
 
 
Die Kunsthalle Basel freut sich, die Ausstellung Morgenlied von Latifa Echakhch und David Maljkovic zu präsentieren. Die Ausstellung ist das Resultat eines gemeinsamen, obgleich unterschiedlich motivierten und artikulierten Interesses an modernistischer Formensprache und den Ideologien, die diese unterstützten.

Für ihre Ausstellung in der Kunsthalle Basel haben Latifa Echakhch und David Maljkovic den Titel eines Gedichts von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1773 gewählt. Der Architekt Jakob Stehlin verwendete die ersten Zeilen des Gedichts Künstlers Morgenlied als Motto für seinen Wettbewerbsentwurf zur Errichtung der Kunsthalle, den er im Jahr 1868 einreichte. Die Anfangszeilen des Gedichts lauten: Der Tempel ist euch aufgebaut/Ihr hohen Musen all und beschreiben, welche Rolle die Kunsthalle in Zukunft einnehmen sollte die eines Tempels für die Schönen Künste. Die Architektur des Oberlichtsaals mit seinen neoklassischen Details und dem monumentalen Oberlicht ist typisch für die Architektur des 19. Jahrhunderts und kann als Verkörperung der Ideale der Aufklärung gesehen werden. Die Architektur der Kunsthalle Basel in Betracht ziehend haben Latifa Echakhch und David Maljkovic Arbeiten geschaffen, die auf den historischen Ort eingehen und seinen Ausdruck radikal verändern.

Latifa Echakhch, die 1974 in El Khansa, Marokko, geboren wurde heute in Martigny in der Schweiz lebt, arbeitet vorwiegend mit ortsbezogenen Installationen, Video, skulpturalen Objekten und performativen Interventionen. Ihre Arbeiten untersuchen Phänomene kulturellen Transfers und den damit einhergehenden Verlust oder die Neuentstehung von Identität. Echakhch verwendet kulturell stereotypisierte Objekte, die in Zusammenhang mit bestimmten Kontexten ihrer Nutzung und Produktion stehen wie beispielsweise Fahnenstangen, marokkanische Teegläser, Teppiche und Materialien wie Couscous, Tusche und Lehmziegel und verändert die Konnotationen, mit denen diese behaftet sind. Im Spannungsfeld zwischen Fremdheit und Vertrautheit werden die Objekte und Materialien in Echakhch Installationen und Skulpturen in unerwartete, neue Kontexte gesetzt und nehmen neue Bedeutungen an.

In ihrer Installation in der Kunsthalle Basel rückt ein weitere, wiederkehrende Thematik in Echakhch künstlerischer Arbeit in den Vordergrund: die Behandlung von Fläche. Im Zentrum von Echakhch installativer Arbeit in der Kunsthalle Basel steht ein monumentales Gemälde, ausgeführt in schwarzer Tinte auf dem Oberlicht des Ausstellungsraums. Die schwarzen Tintentropfen auf dem Glas bewirken ein Spiel von Licht und Schatten, das den gesamten Raum füllt. Das Gemälde bedeckt eine Fläche von über 80 Quadratmetern, verteilt auf den 96 Feldern des Oberlichts. Eingerahmt durch das bestehende Rahmenwerk, zollt es der historischen Architektur Respekt und steht in Dialog mit seiner Umgebung. Auf der anderen Seite ist es als zeitgenössischer Eingriff klar erkennbar. Das Hauptmerkmal des historischen Raums, das Oberlicht, wird abermals in seiner erhabenen Grösse betont, aber gleichzeitig wird es vorgeführt und seiner eigentlichen Funktion entledigt, den Raum hell und gleichmässig zu beleuchten. Mit seiner imposanten Höhe und dem Boden aus Eichenparkett, war der Oberlichtsaal 1869 gebaut worden, um eine sogenannte Petersburger Hängung von Gemälden zu gewährleisten. Er kann so als einer der letzten Ausläufer der Ära der bürgerlichen Kunst des 19. Jahrhunderts gesehen werden, die mit Akademien und Salonausstellungen assoziiert wird. Seit der Ankunft des neutraleren White Cube als typischem Ausstel-lungsdesign des 20. Jahrhunderts, erscheint der tempelartig wirkende Raum heute glanzvoll veraltet.

Latifa Echakhch verwendet das Oberlicht in der Funktion einer Leinwand und ihr Malmittel ist Tusche, ein traditionelles Schreib- und Zeichenmaterial, das erstmals im antiken China Verwendung fand. Der Titel der Arbeit ist Enluminure (2012). Er bezieht sich gleichermassen auf Licht und den Begriff der Aufklärung, als auch auf die Tradition der Buchmalerei, auch Illuminationen genannt. In völligem Kontrast zur Buchmalerei ist Latifa Echakhch Malerei nur in Schwarz ausgeführt. Anstelle von figurativer Malerei oder abstrakten Ornamenten, hat die Künstlerin Tusche auf das Glas gespritzt und getropft, eine Methode, die an die abstrakt-expressionistischen Gemälde Jackson Pollocks denken lässt.

Eine weitere Arbeit von Latifa Echakhch, die in der Ausstellung zu sehen ist, ist chapeau d encre (2012) und besteht aus sechs Hüten, die umgedreht und auf dem Boden verteilt sind, als ob sie jemandem vom Kopf geweht worden seien. Die Hüte sind mit einer schwarzen Masse gefüllt, die wie schwarze, flüssige Tusche aussieht. Tusche wird vor allem mit Schreiben in Verbindung gebracht, seien es persönliche Briefe oder romantische Poesie. Die Tinte-im-Hut legt eine Interpretation als Metapher für den menschlichen Geist nahe auch dunkle Gedanken kommen in den Sinn oder auch die Worte aus Paul Celans Gedicht Todesfuge (1948): Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends/wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts . Die Flüssigkeit ist in Wahrheit nur eine dünne Schicht getrockneter Tinte auf einer soliden Basis aus erhärtetem Kunstharz. Die Arbeit, undurchdringbar und von bescheidener Grösse, steht im Zusammenspiel mit den schwarzen Tropfen, die das Oberlicht darüber verdunkeln.

Die Installation an der Wand trägt den Titel Morgenlied (2012) der auch Titel der Ausstellung ist. Verwendet wurde ein modernes, vorgefertigtes Hängesystem für Gemälde, das den Bezug zur ursprünglichen Funktion der historischen Säle verstärkt, in denen noch die Metallstreben des Hängesystems aus dem 19. Jahrhundert an jeder der Wände sichtbar sind. Statt Bilder zu hängen, verwendet Echakhch die Drähte und Haken jedoch um eine flächige Komposition auf der Wand zu erstellen, die vielleicht Noten eines Liedes sein könnten. Durch die doppelte Absenz von Gemälden und hörbarer Musik verlässt sich Echakhch bei der Wirkung ihrer Arbeit auf die vielsagende Form des Notationssystems allein.

David Maljkovic wurde 1973 in Rijeka, Kroatien, geboren und lebt heute in Zagreb. Für seine Installation in der Kunsthalle Basel verwendet er ein reduziertes Vokabular moderner Ausstellungsstrukturen. Entlang der Seiten einer langen Wand auf der Längsachse des Raums mit horizontal eingezogenen Seitenwänden sind vier verschiedene Arbeiten installiert. Die Arbeit A Long Day for the Form (2012) besteht aus einem grossen Reflektorpanel, das von einem einzelnen Scheinwerfer beleuchtet wird. Das reflektierte Licht fällt gezielt in eine Ecke, aus der das Geräusch zirpender Grillen ertönt. Das monotone Geräusch der Grillen aktiviert und verlebendigt den Raum, weckt jedoch gleichzeitig Erinnerungen an lange, heisse, ermüdende Sommertage. Die Arbeit, die einige Meter weiter auf der gleichen Seite der Wand installiert ist, ist Teil der Installation Temporary Projections (2011), in der ein 16mm-Projektor ein leeres Rechteck aus Licht an die Wand wirft, das an bereits historisch anmutende Bilder des Independent oder Avantgarde Kinos erinnert. Ebenfalls als Temporary Projections (2011) betitelt ist der grosse schwarze Leuchtschirm wichtiges Instrument in einem Fotostudio der auf die Wand gerichtet ist. Dahinter versteckt befinden sich wie in einer Kleinausgabe von Platons Höhle zwei kleine Gemälde, eines in dunklem Blau, das andere monochrom grau, in die je zwei Zeichnungen von Pflanzen in die Oberfläche der Farbe geritzt sind. Eine der Pflanzen scheint auf etwas installiert zu sein, das wie das Stativ eines Scheinwerfers aussieht, das inmitten eines runden Lichtkegels steht, dem sich die Blätter der Pflanze entgegen richten, als ob sie nach unten statt nach oben wüchsen. Der letzte, vierte Teil der Installation ist Untitled (2012), eine grosse Pflanze, offensichtlich ein häusliches Requisit tropischer Moderne , eingezwängt in ein überdachtes Eck.

Die Installation verhandelt und verwandelt Formen der internationalen Moderne. In früheren Arbeiten behandelte er oft die verschwindenden und dem Vergessen anheimfallenden modernistischen Gebäude im ehemaligen Jugoslawien, wo bedeutende Bauten aus der kommunistischen Ära dem Verfall preisgegeben sind, trotz ihrer progressiven und visionären Architektur, die einst Verkörperung einer sozialen Utopie war.

Indem sie Leere ausstellt, die nur spärlich belebt wird durch einfache Requisiten und reduzierte Formen, ist Maljkovic Installation in der Kunsthalle Basel offen für widersprüchliche Zeitlichkeiten: Auf der einen Seite könnte die Ausstellungsarchitektur der eigentlichen Kunstwerke entleert worden sein; auf der anderen Seite stellen der Projektor und die leeren Wände auch die Möglichkeit zu einer künftigen Ausstellung dar. Die Installation kann also sowohl für das Fehlen von Vergangenheit gelesen werden, als auch für Geschichten, die noch Form annehmen werden und Geschichten, die es nie gegeben haben wird das Gefühl der Sehnsucht richtet sich in Malkjovic Arbeit in beide Richtungen der Zeitachse. Das widersprüchliche Verständnis von Zeit ist eines der zentralen Anliegen von Malkovic Arbeit als Künstler. Ob der Fokus auf die gegenwärtige Lage der verlassenen Monumente in Ex-Jugoslawien gerichtet ist, oder ob er durch eine Art Meta-Installation die heutigen Ausstellungsbedingungen analysiert, Maljkovic hält die Trägheit fest, die an Orten erfahrbar wird, in denen Erinnerungen und Ideologien verstummt sind. Indem er diese Momente gefrorener Untätigkeit, die einst eine lebendige Geschichte ausmachten, lokalisiert, stellt er sie neu in Bezug zur Gegenwart als zielgerichtetem Ablauf von Ereignissen. Es bleibt den Besuchern überlassen, die Versprechen der heroischen Geschichte wahr werden zu lassen.
MuseumKunsthalle Basel
Start01.04.2012
Ende28.05.2012
03.06.2012Kabinettstücke 34: Spielzeug aus Afrika
 
 
Ein kleiner Blick über Europa hinaus
MuseumSpielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum Riehen
Start02.05.2012
Ende03.06.2012
03.06.2012Ronan & Erwan Bouroullec Album
 
 
Les frères Bouroullec, Ronan et Erwan, sont parmi les designers les plus influents à l'heure actuelle. Leurs uvres sont en grande partie inspirées des formes et structures naturelles. L'exposition présente des croquis des deux frères, tout en s'intéressant au dessin, un médium qui, même à l'ère de l'informatique, conserve toute son importance. Elle offre également un regard fascinant sur le processus de conception d'objets uniques et sur l'univers dans lequel les designers puisent leur inspiration.
MuseumVitra Design Museum, Weil am Rhein
Start03.02.2012
Ende03.06.2012
10.06.2012Toujours du théâtre avec les jeunes
 
 
Photographié par Martin Schulte-Kellinghaus, joué par l ensemble du Junges Theater Nellie Nashorn

Martin Schulte-Kellinghaus photographie depuis six ans les représentations de l ensemble Junges Theaters Nellie Nashorn : une troupe de jeunes comédiens très engagés et un répertoire dynamique dirigés par Birgit Vaith. Le programme s inspire de romans et contes pour la jeunesse et s adresse aussi bien aux enfants, qu aux jeunes et aux adultes.

Les photos reflètent l atmosphère très particulière des mises en scène et le talent des jeunes comédiens. Les décors sont toujours simples mais soignés et soulignent le message de chaque pièce. Les costumes et les éclairages créent un monde fascinant que Martin Schulte-Kellinghaus a su saisir avec son appareil.

L exposition de la salle Hebel est un hommage à l ensemble du Junges Theater Nellie Nashorn et les photos sont une reconnaissance de l engagement des très nombreux jeunes comédiens.

Diverses représentations théâtrales ont lieu durant tout le déroulement de l exposition.
MuseumMuseum am Burghof, Lörrach
Start15.03.2012
Ende10.06.2012
17.06.2012Martial Leiter
Dessins satiriques 
 
Martial Leiter (*1952, Fleurier JU) est l un des dessinateurs suisses les plus connus. Son uvre témoigne de sa virtuosité, qu il s agisse des dessins de presse ou de ses travaux créés en artiste libre. Ses dessins en noir et blanc traitent des thèmes tels que la modernisation, la pauvreté, la destruction de l environnement et les désastres des guerres.

Nombre de lecteurs de la «Weltwoche», du «Tages-Anzeiger» et de la «Wochenzeitung (WoZ)» connaissent ses observations exprimées dans ses dessins aux hachures serrées et méticuleuses et dans son style souverain. Martial Leiter réalisera une version contemporaine de la Danse des Morts pour le Cartoonmuseum de Bâle. Cet ouvrage de grand format formera le c ur de la vaste exposition consacrée à ce dessinateur romand plusieurs fois primé.
MuseumCartoonmuseum Basel
Start10.03.2012
Ende17.06.2012
24.06.2012Sweets in jars, seeds in bags, jars in stores, bags in stores
 
 
Thomas Baldischwyler, Stefan Burger, Olivier Castel, Francis Frederick, Laure Prouvost, Kirsty Roberts, Kilian Rüthemann, Manuel Scheiwiller, S/Z

For the 2012 exhibition season at Ausstellungsraum Klingental, the curators - John Beeson, Manuel Scheiwiller, and Zayne Armstrong - propose an exhibition comprising recent works by international artists. The subject of the exhibition hinges on contemporary approaches to the perception of viewers, specifically as it relates to the pressing themes of the context of an artwork's display, self-aware artistic expression, and the appropriation or manipulation of realities.

Beeson, Scheiwiller, and Armstrong have been developing a long-term, multiform collaboration over the course of the past six months, and this exhibition would be the first manifestation of those efforts. The collaboration, given the working title TeMPo, focuses on the interest that each individual has in the expansion and engagement of their communities, the diversification of each s practice (to include curating, publication, and online presentations of work, images, and information) as well as the establishment of a relevant and productive dialogue between the three up-and-coming creatives. As such, the constellation of proposed artists represents lines of activity in three distinct areas of the contemporary art world (Berlin-Beeson, Basel-Scheiwiller, and London-Armstrong), with its three curators as points of connection. In fact, the word curator is not fully accurate for describing the individual practices of the exhibition organizers, since they are elsewhere active predominantly in the areas of criticism (Beeson) and artistic production (Scheiwiller and Armstrong); however, this very diversification and stretching of activity is dually foundational for the thematic of SWEETS IN JARS, SEEDS IN BAGS, JARS IN STORES, BAGS IN STORES.
MuseumAusstellungsraum Klingental
Start20.05.2012
Ende24.06.2012
15.07.2012Flottant de la légèreté de la pierre
 
 
Sur invitation du Musée des cultures, l'artiste Justin Fiske (Afrique du Sud) transformera de façon ludique et poétique la nouvelle mansarde en un espace de réflexion. Armé de milliers de galets récoltés dans le Rhin, il y créera des installations complexes, au mécanisme toutefois simple, qui pourront être mises en mouvement par les visiteurs du musée. Tout au long de l'exposition, les filigranes de ces formations de galets établiront un dialogue sensuel avec l'architecture d'Herzog & de Meuron et une sélection d'objets tirée de la collection du Musée des cultures, dialogue ayant pour sujet le cycle éternel de la vie et de la mort à l'échelle humaine.
MuseumMuseum der Kulturen Basel
Start26.04.2012
Ende15.07.2012
15.07.2012Kaltenbach De Lörrach au monde entier
 
 
L'exposition retrace 125 ans d'histoire de l'atelier de mécanique fondé à Lörrach en 1887et placé aujourd'hui au rang des grands producteurs mondiaux de machines pour le travail de l'acier. L'entreprise familiale qui est entre temps aux mains de la quatrième génération a évolué au gré des mutations techniques et économiques mais aussi sociales et politiques. Mère de fondations vouées à l'intégration sociale, elle s affirme aujourd hui en tant que réseau régional engagé pour les causes humaines.
MuseumMuseum am Burghof, Lörrach
Start28.03.2012
Ende15.07.2012
29.07.2012La construction de la communauté
Le premier Goetheanum en photographies et documents 
 
Pendant la nuit du Nouvel An 1922, le premier Goetheanum à Dornach a été brûlé, un des bâtiments les plus insolites de son temps; seulement des photographies nous donnent un témoignage de l impression du premier édifice qui venait juste d être achevé.

Les photographies ont été faites par Gertrud von Heydebrand-Osthoff, qui avait étudié en tant que peintre, et en 2002/2004, elles ont finies par être en possession des Archives de l Etat de Bâle-Ville.

L'exposition du S AM est dédiée à une série de photographies et à leur l'importance par rapport à la réception et à la popularisation du premier édifice de culte à Dornach. Plus fort que le deuxième successif Goetheanum, le premier bâtiment a été érigé en tant que collectif, crée comme une construction faite par et pour une communauté. Cette dernière est le deuxième thème de l exposition, une collaboration entre S AM et les Archives de l Etat de Bâle-Ville.
MuseumS AM Schweizerisches Architekturmuseum
Start29.04.2012
Ende29.07.2012
31.07.2012Kickstart. De la caféine dans le sang
 
 
La caféine fait partie de notre vie quotidienne. Nous la trouvons dans les boissons et la nourriture, dans les cosmétiques et les médicaments. Elle est omniprésente et divise: plaisir pour certains, dangereuse substance qui rend dépendant pour d'autres.

Le visiteur est invité à explorer les multiples facettes de la caféine. Comment la caféine peut-elle passer si facilement de denrée de luxe à médicament ou stupéfiant? L'exposition dévoile comment les premiers produits contenant de la caféine le café et le thé ont conquis l Occident, jette un coup d' il sur l'histoire complexe de la recherche et éclaire ses nouveaux succès commerciaux des boissons énergisantes aux onguents anticellulite.
MuseumPharmazie-Historisches Museum der Universität Basel
Start13.03.2012
Ende31.07.2012
12.08.2012Renoir. Entre bohème et bourgeoisie: Les jeunes années
 
 
Auguste Renoir compte parmi les peintres français qui ont inventé l impressionisme au début des années 1870. Au moyen d une palette claire, d une touche légère et de motifs issus de la vie citadine ou des loisirs en plein air de cette époque, lui et ses compagnons ont marqué une nouvelle étape de l histoire de l art. Le Kunstmuseum Basel consacre une grande exposition rétrospective concentrée sur les jeunes années surprenantes et variées de la production du peintre jusqu à ses premiers grands tableaux impressionnistes.
MuseumKunstmuseum Basel
Start01.04.2012
Ende12.08.2012
02.09.2012Knochenarbeit
Lorsque les squelettes se racontent 
 
Le Musée d histoire naturelle de Bâle possède une collection exceptionnelle de squelettes humains. L exposition montre comment la science moderne travaille avec ces squelettes et parvient à extraire de destins personnels des anecdotes stupéfiantes.
MuseumNaturhistorisches Museum Basel
Start21.10.2011
Ende02.09.2012
02.09.2012Jeff Koons
 
 
Jeff Koons (*1955) est l un des artistes contemporains les plus connus et les plus populaires. Son art inspiré de la culture pop n a cessé de faire fureur depuis les années 1980. La Fondation Beyeler présente la première exposition Koons jamais montée en Suisse. Au centre de cette manifestation figurent trois vastes groupes d uvres, réalisées à des époques différentes et qui occupent une place marquante dans l ensemble de la création de Koons.
MuseumFondation Beyeler, Riehen/Basel
Start13.05.2012
Ende02.09.2012
16.09.2012Hilary Lloyd
 
 
Le Museum für Gegenwartskunst est heureux de pouvoir présenter en Suisse le travail de l artiste Hilary Lloyd (*1964, vit et travaille à Londres). En 2001 déjà, elle a séjourné un an à Bâle en tant que bénéficiaire d une bourse à la Stiftung Laurenz-Haus, de telle manière à ce qu elle puisse s inspirer de la ville et de ses environs dans ses nouveaux travaux de vidéaste.

C est tout particulièrement avec une caméra vidéo qu elle saisit des images de la ville d aujourd hui avec son potentiel inhérent à devenir le lieu du voyeurisme et du fétichisme. Ses études dont certaines s inscrivent sur de longues périodes donnent lieu à des films percutants et sexuellement pleins d ambivalence mettant en scène des hommes dans leurs rituels spécifiques de la vie quotidienne: artisan, serveur, skater et habitué des boîtes de nuit deviennent les sujets de ses investigations.

Hilary Lloyd a été nominée cette année pour le prestigieux Turner Prize.
MuseumKunstmuseum Basel, Museum für Gegenwartskunst
Start12.05.2012
Ende16.09.2012
16.09.2012Gerrit Rietveld La révolution de l'espace
 
 
Le designer et architecte néerlandais Gerrit Rietveld occupe une place majeure dans le mouvement moderne. Il est l'auteur d uvres emblématiques telles que la chaise rouge et bleue et la maison Schröder, dans la lignée des puissantes compositions d'objets et d'espace des artistes du courant De Stijl, et notamment Piet Mondrian. L'exposition offre une rétrospective de la vie et de l uvre de Gerrit Rietveld, et, portant une attention toute particulière à son environnement personnel et professionnel, tentera de répondre aux interrogations: De qui s'est-il inspiré ? Par qui a-t-il été influencé?
MuseumVitra Design Museum, Weil am Rhein
Start17.05.2012
Ende16.09.2012
07.10.2012Baptême et circonstances
Un monde fascinant plein d objets extraordinaires couvrant trois siècles - cadeaux, vêtements, coutumes et souhaits de baptême 
 
Dans l exposition « Baptême et circonstances », le Jouet Mondes Musée Bâle présente plus de 450 objets uniques relatifs aux coutumes du baptême typiques des trois derniers siècles. Ils apportent des réponses fascinantes sur l origine des différents us et coutumes liés au baptême.
Parmi les centaines d objets exposés, on compte de nombreuses pièces de collection très recherchées. Les hochets en argent décorés de coraux sur toutes les facettes par exemple sont de véritables petits bijoux. Une belle partie de l exposition temporaire est consacrée aux cadeaux de baptême. On trouve les premières sources attestant de la coutume des cadeaux de parrainage au 13e siècle en Allemagne. Dans l exposition, on peut suivre cette tradition au fil des siècles. Parmi les cadeaux parfois offerts aujourd hui encore par les parrains, il y a les pièces de monnaies traditionnelles appelées « Göttibatzen » ainsi que les gobelets en métal précieux, les services en argent ou les assiettes, qui accompagnent l enfant baptisé tout au long de sa vie.
La quantité d exemples est impressionnante. Les pièces les plus marquantes sont les pompeuses robes de baptême et les fins coussins en soie avec de la dentelle de Bruxelles ainsi que les souhaits de baptême. Les plus anciens de l exposition datent de 1819. De nombreuses photographies originales permettent de découvrir comment un bébé était autrefois habillé pour son baptême. Préparez-vous à un merveilleux voyage dans le temps.

Un concours est également lié à l exposition temporaire : 25 bébés Reborn de l exposition seront baptisés. Si vous participez au concours sur Internet ou directement au musée, vous pourrez peut-être gagner l une des trois précieuses poupées mises en jeu.
MuseumSpielzeug Welten Museum Basel
Start21.04.2012
Ende07.10.2012
04.11.2012Senspropre aspects inspirants de l éthnologie
 
 
L exposition se penche sur certains aspects de l ethnologie moderne: appartenance, capacité d action, espace, connaissances et mise en scène. Tout objet ethnologique a un sens propre. Comprendre ce sens propre et se l approprier devient une véritable source d inspiration.
MuseumMuseum der Kulturen Basel
Start07.09.2011
Ende04.11.2012
31.12.20123, 2, 1 unité feu! Univers aller-retour
Une exposition pour enfants et familles 
 
A quelle vitesse volent les fusées? Qui fût le premier homme dans l espace? Qu est-ce que mangent les astronautes? Où dorment-ils? Et quelle différence y a-t-il entre une étoile et une planète?

La nouvelle exposition pour enfants du Museum.BL offre aux petits et grands visiteurs un voyage à travers l univers infini. Les visiteurs vivent le quotidien à bord de la station spatiale internationale (ISS) et croisent la géante rouge, un trou noir et des galaxies inconnues.

3-2-1 unité feu! Univers aller-retour - une exposition pour enfants et jeunes d esprit.
MuseumMuseum.BL, Liestal
Start16.04.2011
Ende31.12.2012
31.12.2012A la croisée des chemins - Bar et Bat Mitzvah
Le passage vers l âge adulte 
 
Chaque groupe religieux connaît ses rites de passage. Selon la loi juive les garçons deviennent avec 13 ans, les filles déjà à l âge de 12 ans adultes. Ils sont Bar resp. Bat Mitzvah.

L exposition temporaire laisse la parole aux jeunes, elle raconte de la plus grande fête entre jeunesse et mariage et elle offre un aperçu de la vie des adolescents juifs.
MuseumJüdisches Museum der Schweiz
Start04.09.2011
Ende31.12.2012
31.12.2012Une nouvelle exposition sur les thermes romains de Kaiseraugst
Dans le monde souterrain d un palace thermal 
 
L engouement des Romains pour les bains est légendaire. Les thermes somptueux leur offraient de quoi se prélasser dans des bassins à différentes températures. Pendant des heures, ils pouvaient nager là, transpirer, se rafraîchir, discuter, jouer, faire du sport, s'enduire d'huile parfumée et se faire masser, manger et boire, se reposer ou lire: wellness par excellence.

Le monde souterrain des thermes du Rhin vous entraîne dans les secrets du sous-sol d'un palace thermal romain à Augusta Raurica. Les visiteurs marchent au niveau du sol de l hypocauste, là où l air chaud circulait entre les petits piliers qui supportaient le sol des salles de bains. Ils découvrent la chaufferie et le canal de chauffe, et peuvent entendre comment les baigneurs se distrayaient dans ce haut lieu de plaisirs: un regard passionnant dans un monde caché, vieux de plus de 1700 ans.
MuseumAugusta Raurica, Augst
Start14.04.2011
Ende31.12.2012
31.12.2012Augusta Raurica: une ville-modèle
 
 
Planifier les villes sur le papier n'est pas une invention moderne. Cela se faisait déjà à l époque romaine. Augusta Raurica en est un exemple typique. Les objets présentés autour d'une maquette en trois dimensions illustrent l'histoire de la ville, depuis la fondation en 44 av. J.-C. jusqu à son déclin vers 600 ap. J.-C.
MuseumAugusta Raurica, Augst
Start25.03.2010
Ende31.12.2012
20.01.2013Schimmernde Alltagskleider Indigo, Glanz und Falten
 
 
Mit der Ausstellung "Schimmernde Alltagskleider" richtet das Museum der Kulturen die Aufmerksamkeit auf einen interessanten Aspekt innerhalb der kunsthandwerklich einmaligen Kleidermode der Miao-Gruppen. Damit knüpft das Museum an eine Tradition an, nämlich einen Teil ihrer Textilsammlung, die von Weltruf ist, auszustellen. Die metallisch schimmernden Röcke der Mi-ao-Frauen sind Handwerkskunst in Vollendung.
MuseumMuseum der Kulturen Basel
Start26.04.2012
Ende20.01.2013
20.01.2013Visiteurs indésirables: les pigeons urbains- un regard derrière les coulisses
 
 
Le pigeon est presque le seul animal citadin à vivre si proche de l homme avec succès. Le monde du pigeon a aussi ces côtés sombres.
MuseumAnatomisches Museum der Universität Basel
Start02.02.2012
Ende20.01.2013
31.03.2013Comme par magie
L histoire de la Société Welte à l'occasion du 100ème anniversaire de l orgue Welte-Philharmonie 
 
En novembre 1911, lors de l'exposition mondiale de Turin, la société Welte & fils présentait au grand public le premier orgue Welte-Philharmonie. A l'occasion de cet anniversaire, Le Musée des automates à musique consacre une exposition temporaire à cet orgue ainsi qu'à l'histoire de la firme Welte. Non seulement le Musée possède un orgue, l'orgue dit Britannic, construit pour le géant des océans Britannic, navire jumeau du Titanic, mais il compte aussi plusieurs autres instruments de cette firme. A ces instruments s'ajoute une vaste collection de rouleaux musicaux pour orgue et piano (environ 1500 rouleaux musicaux pour l'orgue Welte-Philharmonie et environ 1600 pour le Piano Welte-Mignon) ainsi que l'un des derniers appareils de reproduction de la firme Welte, un des points culminants de cette exposition.
MuseumMuseum für Musikautomaten, Seewen
Start22.10.2011
Ende31.03.2013
30.06.2013Balivernes!
Comment nous nous faisons avoir 
 
Le Museum.BL consacre une exposition interactive aux mensonges et aux tromperies. Pourquoi? Parce qu'ils influencent la marche du monde, même si, d un point de vue moral, l honnêteté s impose. Apparemment, nous déformons tous la vérité à notre avantage jusqu'à 200 fois par jour: des petites tricheries aux gros mensonges mesquins, la palette de la duperie est large! Nous avons le mensonge dans la peau. Même certaines espèces végétales et animales sont capables de tromper leur monde. Mais l être humain, pourquoi ment-il? Que ressentent le menteur et la personne dupée? Et la vérité est-elle, au fond, toujours si limpide que cela?
MuseumMuseum.BL, Liestal
Start20.04.2012
Ende30.06.2013
31.12.2013Ad portas!
 
 
Autrefois, le tombeau monumental d un personnage important, issu d une famille manifestement influente, accueillait les voyageurs à la porte Est d'Augusta Raurica. Aujourd hui, ce monument est entouré d un parc idyllique qui reporte les visiteurs à cette époque lointaine. Tous les animaux qui vivent dans ce parc proviennent de races anciennes déjà élevées par les Romains: cochons à poil laineux, moutons, chèvres, ânes, paons, oies grises. Les ruines antiques et, dans le pavillon, un panorama illustrant l animation aux portes de la métropole romaine il y a 1800 ans, invitent à une promenade agréable et instructive dans le parc réaménagé à l entrée de la ville antique.
MuseumAugusta Raurica, Augst
Start29.03.2012
Ende31.12.2013
30.11.2014L église paléochrétienne de Kaiseraugst
 
 
Alle sind sich einig: Die Mauerreste im kleinen Schutzbau unterhalb der bestehenden Kirche St. Gallus in Kaiseraugst gehören zu einer der frühesten christlichen Anlagen der Nordwestschweiz.

Der in den 1960er-Jahren ausgegrabene Komplex wurde zunächst für die Amtskirche des (in Schriftquellen für die Jahre um 340 n. Chr. bezeugten) Bischofs Justinian gehalten, doch konnte diese Interpretation durch das neuste Forschungsprojekt von Guido Faccani widerlegt werden: Die Kirche scheint erst im späteren 4. Jahrhundert erbaut worden zu sein und das vermeintliche Taufbecken hatte keine liturgische Funktion, gehörte also nicht zu einem Baptisterium, sondern war eher Teil der Badeanlage der bischöflichen Residenz. Die neuen Erkenntnisse mindern die Bedeutung der Fundstätte jedoch in keiner Weise.

Im Vordergrund der Ausstellung Frühe Christen im Schutzhaus stehen einige christliche Grabsteine aus dem Kastellfriedhof sowie mit christlichen Symbolen geschmückte Gegenstände des 4. bis 7. Jahrhunderts. Die Mauerreste im Schutzhaus bilden dabei faktisch und im übertragenen Sinne den Rahmen der Präsentation: am einen Ende die Kastellmauer, Symbol römischer Macht, am anderen Ende die Mauer der ersten Kirche, Zeichen des Aufstiegs des Christentums.

Besuchen Sie die frühe Kirche in Kaiseraugst und lassen Sie sich in die Zeit nach den Römern versetzen. In jene Jahrhunderte, in welchen die römischen, germanischen und christlichen Wurzeln zu unserer europäischen Gesellschaft zusammenwuchsen.
MuseumAugusta Raurica, Augst
Start15.04.2009
Ende30.11.2014
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Source: MeteoSuisse